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THE PRESENT
SOLISTISCHES VOKALENSEMBLE
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ero
das Debüt
-A
lbum
Eine neue Marienvesper, die Geburt und Leben feiert.
Auf dich, Maria!
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THE PRESENT Vokalensemble
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02:15
Die Wahrheit und das Leben - Trailer
Die Wahrheit und das Leben A-Ronne verschränkt mit vier achtstimmigen Motetten von J.S. Bach Ein Abend ohne Pause für acht Sänger*innen und Continuo. mit Hanna Herfurtner Sopran Olivia Stahn Sopran Ida Aldrian Alt Amélie Saadia Alt Mirko Ludwig Tenor Tim Karweick Tenor Martin Gerke Bass Felix Schwandtke Bass „The musical sense of A-Ronne is to be found in the relation that is established between a written text and a “grammar” of vocal behaviour, between a poem that is constantly faithful to its own words and a vocal articulation that continuously modifies its meaning and its referential aspects.“ L. Berio Acht Menschen, sieben Sprachen, treffen aufeinander. Sie ringen um Worte. Sie ringen mit Worten. Sie zitieren die Bibel und Goethe, der Faust die Bibel übersetzen lässt. Jemand hat das kommunistische Manifest dabei. Ein anderer Roland Barthes. Eine dritte T.S. Eliot. Sie untersuchen, üben, erforschen, sezieren Worte und Phrasen, bauen sie um und geben ihnen neue Bedeutungen. Es wird gesprochen, geflüstert, gestottert, geliebt, gelehrt, gelacht. Eine Art Madrigal taucht auf. Später werden barocke Koloraturen exerziert. Es geht um die ganz großen Fragen, die gleichzeitig das Stück gliedern: Was war am Anfang, wo ist die Mitte, was ist das Ende, dennoch ist der Diskurs alles andere als sachlich. Die Stimmung ist affektgeladen und hochemotional. Theater für die Ohren, wie Berio selbst schreibt. Mittendrin treffen diese Menschen in Bachs Motetten zusammen. Bach ist gewissermaßen selbst Anfang, Mitte und Ende – ein Ausgangspunkt für jedweden Ensemblegesang, der Konsens. Die Mitte der abendländischen Musikgeschichte und der Höhepunkt dessen, was wir heute der Alten Musik zuordnen und zugleich wegweisend in die kommende Klassik. Seine Motetten das leuchtende Ende einer sterbenden Musikgattung. Bach scheint klar und logisch, seine Schönheit ist berauschend, die musikalische Qualität über jede Kritik erhaben. Wir haben die Motetten unzählige Male gehört, vielleicht selbst gesungen, sie sind eine Art musikalisches Zuhause. Berio und Bach bilden einen reizvollen Kontrast zueinander, vor allem dadurch, dass Bach, obgleich seine Musik knapp 300 Jahre alt, uns so sehr vertraut ist, und Berio doch eher fremd, obwohl seine Musik vergleichsweise jung ist. Kommentiert, hinterfragt Berio sich in A-Ronne stets selbst, in dem er die immer gleichen Worte immer neu bis in ihre kleinsten Bestandteile zerlegt, neukombiniert und arrangiert, bekommt er mit dem eingeschobenen Bach nun noch einen zeitlichen Kommentator hinzu. Die Vergangenheit, die Tradition, und das Vertraute scheint auf das Neue, das scheinbar Chaotische, das Spielerische, und beleuchtet es von einem weiteren Blickwinkel. Aber das gilt natürlich auch umgekehrt. Premiere Schwetzinger SWR Festspiele 2019
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02:51
THE PRESENT - SCHÜTZLING - Trailer
SCHÜTZLING Eine Kindheit um 1600 mit Hanna Herfurtner Sopran Olivia Stahn Sopran Amélie Saadia Alt Tim Karweick Tenor Felix Schwandtke Bass Auftragskomposition von Helga Pogatschar Mit Musik von u.a. Hans Leo Hassler, Orlando di Lasso, Vittoria Rafaella Aleotti, Clément Janequin, Giovanni Palesterina Das Berliner Vokalensemble THE PRESENT auf die Suche nach der Klanglandschaft, worin der junge Heinrich Schütz im elterlichen Gasthof in Weißenfels aufgewachsen sein könnte. Durch das Programm führen die Strophen des wohl berühmtesten und mehrfach vertonten Volkslieds aus dem 16. Jahrhundert „Ich stund an einem Morgen“ das von einem Knaben handelt, der Abschied nimmt und sich in die Welt aufmacht. Dazwischen zeigen sehr unterschiedliche Stücke die musikalische Vielfalt dieser Zeit – vom Trinklied bis zum geistlichen Gesang. Das Ensemble spürt damit der kindlichen Wahrnehmung nach, die sich gleichermaßen für ein einfaches Volkslied wie für die hochkomplexe Musik beispielsweise Janequins begeistern kann. Die sechs Sänger*innen begleiten sich selbst mit Instrumenten aus ihren Kinderzimmern: Rasseln, Glockenspiel, Melodica und heben die Musik so auf eine verträumt-spielerische Ebene. Kommentiert und verarbeitet werden die Werke von Neukompositionen der Münchener Komponistin und Medienkünstlerin Helga Pogatschar, die als „verspieltes Kind der Freiheit mit einer unersättlichen Neugier nach (musikalischen) Grenzerfahrungen“ (nmz) sucht. Premiere Güldener Herbst, Gotha, 2022
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02:35
Händel im Affekt - THE PRESENT - Trailer
Händel im Affekt - THE PRESENT Internationalen Händel-Festspiele Göttingen Ein Selbsterfahrungsseminar für acht Stimmen a cappella und ein Donnerblech THE PRESENT hat chaotische Gefühle. Nun soll Ordnung in die Dinge gebracht werden. Im geschützten Rahmen eines Workshops finden acht empfindsame Charaktere zu praktischen Übungen zusammen: Anhand der Händelschen Da-Capo-Arie sollen exemplarisch Emotionen durchlebt und in geordnete Bahnen gelenkt werden. Die Theorien von Johann Mattheson, Athanasius Kircher und René Descartes bilden hierbei das scheinbar verlässliche wissenschaftliche Fundament. Kann das gut gehen? Mit eigens arrangierten Arien aus Opern, Oratorien und Kantaten von Georg Friedrich Händel sowie Neuer Musik von Luciano Berio, Lucia Ronchetti, Georges Aperghis und Cathy Berberian u.a. taucht das Ensemble ins Wechselbad der Affekte ein. mit Hanna Herfurtner - Sopran Olivia Stahn - Sopran Georg Bochow - Countertenor Amélie Saadia - Alt Robert Sellier - Tenor Tim Karweick - Tenor Elías Arranz - Bariton Felix Schwandtke - Bass Audio - Piotr Furmanczyk Video - Burkhard Scheibe Trailer - Wessel Oostrum Premiere Zamus early music festival 2022, Köln
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DIE EINZIGE WAHRHEIT ÜBER DIE GNADIGEN AFFEN,
Seung-Jin Hong
00:00 / 03:12
SCHWEBSTOFF
,
Moritz Gagern
00:00 / 01:37
A-RONNE
,
Luciano Berio
00:00 / 01:24
DER GEIST HILFT UNSER SCHWACHHEIT AUF
,
Johann Sebastian Bach
00:00 / 05:31
The Present rettet die Welt "Cry me a river"
TRACKS OF PERCEPTION
, Schwetzinger SWR Festspiele
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