Das Konzept des solistischen Vokalensembles THE PRESENT ist es, Alte und Neue Musik miteinander zu verschränken, um sowohl die eine als auch die andere neu hörbar zu machen und unerwartete Verbindungen zum Klingen zu bringen. Perspektivisch neugierig auf performative Formen, setzt sich das Ensemble aus Solist*innen, Musiktheaterdarsteller*innen und Expert*innen für Barock- und zeitgenössische Musik zusammen, die die Freude am gemeinsamen Klang und das Interesse am Experiment eint. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der konzeptuellen Gestaltung der Konzertprogramme. 

Das Ensemble gründete sich anlässlich der Uraufführung von „Tre Volti“, einer Oper von Annette Schlünz, bei den SWR-Festspielen in Schwetzingen 2017. Es folgte ein Engagement an der Staatsoper Berlin für die Tanztheater-Performance „A Monteverdi Project“ von Saar Magal im Rahmen der ersten Barocktage Berlin.

2019 kehrte THE PRESENT mit einem von Publikum und Presse gefeierten Konzertprogramm zu den Schwetzinger SWR-Festspielen zurück. In „Die Wahrheit und das Leben“ werden Luciano Berios „A-Ronne“ für acht Stimmen mit Motteten J.S. Bachs nahtlos miteinander verzahnt.

 

Für 2020 ist das Ensemble u.a. eingeladen, bei den Bregenzer Festspielen ein Wandelkonzert mit Neuer Musik und frühbarocken Madrigalen zu gestalten, dort in fünfköpfiger Besetzung und mit Lee Santana an der Theorbe.

In einem eigens für das Musikfest Frankfurt konzipierten Programm beschäftigt sich THE PRESENT mit den ganz großen Fragen, die unbeantwortet im Raum stehen und im Rauschen des Alls verhallen. Für die Internationale Paul-Hofhaymer-Gesellschaft wird in Salzburg eine Variante des Berio-Abends mit a capella musizierter frühbarocker Musik anstelle der Bach-Motetten zu hören sein.

"...Dass das Konzept aufgeht, liegt an den acht Sänger*innen, die sich im zeitgenössischen wie barocken Repertoire ungemein sicher bewegen und sich Berios Musik mit einer guten Mischung aus Ernst und Finesse nähern."

Rhein-Neckar-Zeitung

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